• Barrierefreiheit
 
 
Sie sind hier: Sonderausstellung - 2009: MZ-Legende aus Zschopau

Besuchen Sie auch unsere Facebookseite!

Ladys-Führung

in Deutschlands größter Zweiradsammlung. Ein Angebot nur für Frauen.

[mehr]

Angebote mit unseren Kooperationspartner aim-Heilbronn

Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH

[mehr]

Pannenhilfe für Fahrräder

Stadt Neckarsulm  weiht RadSERIVCE-Punkt am 
Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm ein

[mehr]

DIA-VORTRAG: Von Essen nach Indien

mit dem Fahrrad ins Reich der Großmogule
Freitag, 23.09.2016, 19 Uhr

[mehr]

BILD-Reportage

60 Jahre NSU-Museum – Heiße Rennmaschinen 
& coole Mini-Autos

[mehr]

MAICO Schätze unterwegs

Unsere MAICO-Schätze sind derzeit im PS-Speicher in Einbeck zu sehen.

[mehr]

Bücher zur Sonderausstellung "Reisehelden"

Winterreise nach Alaska und Motorrad Abenteuer Touren

[mehr]

Rundgang durch Deutschlands größte Zweiradsammlung

Jeden letzten Sonntag im Monat, um 15 Uhr führen wir Sie durch Deutschlands größte Zweiradsammlung.

[mehr]

MZ-Legende aus Zschopau

Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit und 20 Jahre nach Fall der Mauer, eröffnet das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm die Ausstellung „MZ – die Motorradlegende aus dem Osten Deutschlands“.

In der Ausstellung wird die Zeit des geteilten Deutschlands und der Fall der Mauer noch einmal lebendig: 25 legendäre MZ-Motorräder aus der Zeit von 1949, dem Jahr der Gründung von BRD und DDR, bis 1989, dem Jahr des Mauerfalls, stehen auf einer Straße, die durch eine große durchbrochene Grenzmauer führt.

Die Straße durch die Ausstellung beginnt im tiefen Osten Deutschlands, in Zschopau. Hier steht vor dem Zweiten Weltkrieg die größte Motorradfabrik der Welt. Das weltbekannte DKW-Werk wird nach dem Krieg in MZ – Motorradwerke Zschopau umbenannt.

In einem gestalteten Fabrikgebäude wird die Motorradproduktion und die Arbeitswelt der MZ-Mitarbeiter für die Besucher wieder erlebbar.
Hörbare Originalstimmen ehemaliger Mitarbeiter erzählen aus der Zeit der sozialistischen Planwirtschaft: Von den schwierigen Produktionsbedingungen zu Beginn, den Erfolgen der Geländemaschinen im Motorsport und von den besonderen Tauschgeschäften im Export. Kaffee, Wodka oder Apfelsinen, MZ-Motorräder wurden oft in Naturalien bezahlt.

In Zschopau steht vor dem Zweiten Weltkrieg die größte Motorradfabrik der Welt. Im Rekordjahr 1929 verlassen über 60.000 Motorräder die Produktionshallen der DKW-Werke. Nach dem Krieg, im Zeitraum von 1950 bis 1990, liegen die jährlichen Produktionszahlen bei bis zu 90.000 Motorrädern. Insgesamt werden in dieser Zeit über 2.500 000 MZ-Motorräder produziert. Damit gehören die MZ-Werke zu den bedeutendsten Motorradherstellern in Europa.

 

Ausstellungskonzeption und -gestaltung, Medienproduktion
www.reinecke-new-media.de