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Eröffnungsveranstaltung 28. – 29. Mai 2011

Die heißgeliebten Minimobile auf vier Rädern
Sonderausstellung vom 29. Mai 2011 – 5. Februar 2012


Mit der Sonderausstellung "Die heiß geliebten Minimobile auf vier Rädern" beteiligt sich das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum an der landesweiten Jubiläumsveranstaltung "Automobilsommer 2011" zum 125. Geburtstag des Automobils.

Das Museum wurde unter 200 Bewerbern vom Wirtschaftsministerium prämiert und zu einem der zehn Premium Event Partner gekürt. Die Sonderausstellung wird im Land nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit als Programmbeitrag zum Automobilsommer besonders hervorgehoben.

Das preisgekrönte Ausstellungskonzept zeigt die Entwicklung der beliebten Minimobile von 1950 bis in die Gegenwart: als Symbol des Wirtschaftswunders in den 1950er-Jahren, als wilde Farbtupfer der 1970er-, als benzinsparende Alternative in den 1990er-Jahren bis hin zur Elektromobilität von heute und morgen.

In der Ausstellung erleben die Besucher die legendären Minimobile in ihrem zeittypischen Designumfeld. Vier gestaltete Wohnwelten der 50er-, 70er-, 90er- und 2010er-Jahre lassen die Besucher in die vergangenen Zeiten eintauchen. Automobil-, Wohn- und Modedesign zeigen in jeder Epoche eine charmante Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung.

So steht ein roter Topolino vor der Wohnkulisse eines 50er-Jahre Wohnzimmers mit gleichfarbigen Tapeten und Sesseln. Die Frau des Hauses steht in Form einer grafischen Figur daneben und trägt ein weites blumiges Kleid. Auf dem alten original Röhrenfernseher läuft die Reportage einer  Ferienreise im engen Goggomobil über die Alpen ans Mittelmeer.

Ein NSU Prinz 4 von 1969 steht vor dem farbenfrohen Tapetenhintergrund der 70er-Jahre. Die Freundin des Fahrers trägt einen Minirock und das TV-Programm über die Frau am Steuer läuft nun auf einem der ersten Farbfernseher.

Mit Auto-Quartettkarten hat fast jeder Besucher in seinen jungen Jahren gespielt. Mehr PS? Oder mehr Zylinder? Die Spitzengeschwindigkeit? In der Ausstellung wird er sich mit Freude daran erinnern. Statt üblicher Exponatschilder findet er seine alten Helden auf überdimensionalen Quartettkarten präsentiert. Für seine weibliche Begleitung wurde das Quartett um das Thema Mode ergänzt. 70er-Jahre: Rocklänge? Absatzhöhe? Frisur?

Die 1990er Jahre markieren den Beginn des ökologischen Bewusstseins.
Der präsentierte Audi A2 ist das erste Dreiliter-Auto der Welt. Daneben steht ein einzigartiger Ökomobil-Prototyp in Form eines Zweirad-Vierrads. Diese Neuentwicklung setzt auf minimales Gewicht und optimale Aerodynamik.
Die Wohn- und Modewelt im Hintergrund spiegelt die gesellschaftlichen Strömungen. Neues, ökologisches Denken bei den einen, extravagante Modeauftritte bei den anderen.

Die 2010er-Jahre stehen ganz im Zeichen der von der Bundesregierung geplanten Energiewende. Die kleinen Audi Hybrid-Fahrzeuge aus Neckarsulm setzen sich auch hier wieder an die Spitze der Entwicklung. Ein A1 e-tron fährt über den Flatscreen der modernen grünen Wohnwelt. Die neue Mobilität mit alternativen Energieantrieben präsentiert ein Twike, dass wieder einen Bogen zurück schlägt zum Mauser Einspurfahrzeug der 1920er Jahre, dass im Foyer des Museum gezeigt wird.

Erstmals werden auch zwei Neuzugänge des Deutschen Zweirad- und NSU-Museums präsentiert: ein knallroter NSU Sportprinz und ein Prinz 4, der auf seinen bewegten Reisen zwischen dem roten Platz in Moskau und Lissabon unterwegs war.

 

Ausstellungskonzeption und -gestaltung, Medienproduktion, Eröffnungsevent
www.reinecke-new-media.de