• Barrierefreiheit
 
 
Sie sind hier: NSU-Museum - Motorräder

Uhrahn

Das Volksmotorrad

Wiederaufbau

Größter Motorradhersteller der Welt

Erfolge im Rennsport

Die NSU-Motorradgeschichte

1901 begann NSU die Produktion von Motorrädern. Urahn aller folgenden Modelle war das "Neckarsulmer Motorrad", NSU galt schnell als fortschrittlich und weltweit führend. Bereits 1911 stellte NSU 50% des deutschen Gesamtexports an Motorrädern.

In der 30er Jahren beteiligte sich NSU am Beschäftigungs-Programm der neuen NS-Regierung. Diesem Ziel diente das 1934er Pony, das mit 460 Reichsmark Kaufpreis günstiger in der Anschaffung war als Fahrzeuge der Konkurrenz und zum echten Volksmotorrad wurde.

In der Nachkriegszeit gelang NSU durch den Drang der Menschen nach Mobilität ein rascher Wiederaufstieg. Die erste Neuentwicklung nach dem Krieg war 1949 die Fox von Chefkonstrukteur Albert Roder. Roders Max wurde in den 50er Jahren sogar zum meistgefahrenen Motorrad aller Klassen.

Mitte der 50er-Jahre war NSU größter Zweiradhersteller der Welt. 7000 Mitarbeiter erzielten allein im Jahr 1955 eine Stückzahl von 350.000 Fahrzeugen.
Das zuverlässige Quickly, damals beliebtestes Moped weltweit, wurde 980.000 Mal gebaut. Mit der Lambretta, einem Lizenzbau der Firma Innocenti, partizipierte NSU schließlich auch am Roller-Boom dieser Jahre.

Auch in der Rennszene machte sich NSU wieder einen Namen. Große Erfolge auf allen Rennstrecken der Welt wurden erzielt durch Heiner Fleischmann, Werner Haas, Erwin Schmider (Gelände), Hans Schuhmann, Hermann Böhm, Rupert Hollaus, H.P. Müller und Hans Baltisberger.